Am 02. Mai 2025 fand eine bewegende Gedenkveranstaltung zum 80. Todestag von Marianne Grunthal statt. An ihrem ehemaligen Wohnhaus (Fischerstraße 16/Ecke Bahnhofstraße) wurde eine Gedenktafel enthüllt, welche dort noch angebracht wird.
Anteil nahmen, neben Vertretern der Stadt, auch eine Freundin aus Kindertagen, die heute Besitzerin des Hauses ist, Familienangehörige und der Journalist und Autor Christhard Läpple, der gerade an einem Buch über mutige Frauen arbeitet – mit einem Kapitel über Marianne Grunthal. Auch Nico Zehmke, der Amtsdirektor von Gransee und Schwerins Oberbürgermeister Rico Badenschier waren anwesend.
Im Anschluss versammelten sich alle zu einer Andacht mit unserem Pfarrer Andreas Domke an ihrem Grab auf dem Friedhof I.
Marianne Grunthal war eine pensionierte Lehrerin aus Zehdenick. Am 2. Mai 1945 wurde sie in Schwerin von SS-Männern öffentlich erhängt, nachdem ihr hoffnungsvoll folgender Satz über die Lippen kam, als sie von Hitlers Tod erfuhr:
„Gott sei Dank, dann gibt es Frieden!“


